Eine
Alternative: Zertifizierte Hölzer
Mit Zertifikaten oder Siegeln werden Hölzer
ausgezeichnet, bei deren Produktion ökologische und soziale Mindeststandards
eingehalten werden.
Forest Stewardship Council
Eine Initiative mit weltweitem Ansatz
ist der Forest Stewardship Council (FSC), an dem sich Umweltverbände,
Holzfirmen und Gewerkschaften beteiligen. Der FSC ist eine Art Normierungs-
und Kontrollstelle für Firmen oder Organisationen, die nach erfolgter
Betriebsprüfung Zertifikate ausstellen dürfen. Die FSC-Entwicklung
ist noch nicht ganz abgeschlossen (u.a. ist die Behandlung von Primärwäldern
umstritten) und die ungenügende Partizipation (besonders indigener
Völker) sowie mangelnde Transparenz werden beklagt. Das FSC-Siegel
ist KEIN strenges Öko-Siegel, es zeichnet Produkte aus, die aus einer
nachhaltigeren Waldbewirtschaftung stammen. Holzprodukte mit FSC-Siegel
sind besser als konventionelles Holz aus Raubbau.
Produkte mit dem
"Naturland"-Label
sind heute schon zu empfehlen, denn sie stammen aus ökologischem Waldbau.
Dafür werden strengere Kritierien angelegt - und bisher wird nur einheimisches
Holz ausgezeichnet.
Irreführende "Ökosiegel"
Einige Holzprodukte sind neuerdings mit
"Umweltsiegeln" ausgestattet, die ökologische Unbedenklichkeit bescheinigen
sollen. Es handelt sich meist um pauschale Erklärungen, die sich Forstbehörden
oder der Holzhandel selbst ausstellen. Sie werden nicht von unabhängigen
Stellen überprüft und sagen nichts über ökologische
und soziale Aspekte aus.
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