Raubbau-Holz
erkennen
Raubbau-Holz zu erkennen ist schwierig. Fehlende
oder falsche Produktangaben verwirren ebenso wie die große Vielfalt.
Fragen Sie nach der Holzart, ihrer genauen Herkunft und den Produktionsbedingungen
- im Zweifelfall hilft ein Anruf bei Pro REGENWALD.
Bei folgenden Holznamen ist Vorsicht geboten.
Hölzer aus den Tropen: Abachi,
Afromosia, Afzelia, Anigr‚, Balau, Bilinga, Bongossi, Bubinga, Eukalyptus,
Framir‚, Gabun (Okoum‚), Hevea, Iroko, Kambala, Khaya, Koto, Lauan, Limba,
Mahagoni, Makor‚, Meranti, Merbau, Niangon, Nyatoh, Padouk, Palisander,
Ramin, Sapelli, Sipo, Teak, Wawa, Wenge.
Hölzer aus Borealen Wäldern:
Hemlock, Red Cedar, Redwood, nordische Fichten und Kiefern. Bei Sperrholz
und bei Produkten mit Bezeichnungen wie "Echt-Holz", "Massivholz", "Rotholz",
"Edelholz", "nußbaumfarbig gebeizt" sollten Sie achtgeben. Häufig
versteckt sich dahinter Raubbau-Holz.
Holz aus Plantagen
Manche Holzartikel tragen den Hinweis "Umweltfreundlich,
Plantagenholz." Holz-Plantagen sind keine Wälder, sondern artenarme
und naturferne Monokulturen. Für
die gängigen Plantagenhölzer wie Teak, Hevea (auch: Hevaru oder
Gummibaumholz) und Eukalyptus gibt es umweltverträglichere Alternativen
aus einheimischen Hölzern. Oft stammen angebliche Plantagenhölzer
aus Urwaldgebieten (z.B. Teak aus Burma/Myanmar).
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