Wälder
stabilisieren die Erde
Wälder sind Ökosysteme von
globaler Bedeutung. Sie beherbergen eine unvorstellbare Vielfalt an Tier-
und Pflanzenarten. Die Hälfte aller Arten weltweit hat ihre Heimat
in den tropischen Regenwäldern, obwohl diese nur sechs Prozent der
Landoberfläche einnehmen.
Wälder bieten uns viele Produkte:
kostbares Trinkwasser, Medizinpflanzen, Fasern, Holz, Früchte, Farbstoffe
und Wild, um nur einige zu nennen. Sie binden zudem das Treibhausgas CO2.
Der Wert von Wäldern wird uns oft erst dann bewußt, wenn ihr
Verlust teure Katastrophen mit verursacht hat.
Ursprünglich
bedeckten Wälder rund 34 Prozent der Landoberfläche (heute 26
Prozent). Nur 12 Prozent davon sind noch intakte WaldÖkosysteme, der
Rest sind biologisch verarmte Nutzholzbestände und Anpflanzungen.
Erschreckend ist: die Hauptzerstörung hat in den letzten 50 Jahren
stattgefunden. Die Existenz vieler indigener Völker und anderer Menschen
ist durch die fortschreitende Zerstörung der Wälder bedroht.
Die Erhaltung dieser Lebens- und Wirtschaftsräume ist eine der wichtigsten
globalen umwelt- und sozialpolitischen Aufgaben unserer Zeit.
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